Autorin:
Stille BeobachterinGeständnis:
Ich arbeite in einer Bibliothek, umgeben von Stille und Büchern, doch meine Gedanken wandern in verbotene Winkel. Oft stelle ich mir vor, wie einer der Leser – dieser gut aussehende mit den Tätowierungen auf den Armen – zwischen den Regalen auf mich zukommt, mich gegen die Wand drückt, seine Hände meinen Rock hochschieben und seine Finger unter mein Höschen gleiten, die feuchten Falten massieren, bis ich spüre, wie sich pulsierende Wärme über meinen ganzen Körper ausbreitet. In meiner Fantasie knie ich vor ihm, nehme seinen harten Penis in den Mund, sauge langsam daran und umkreise mit der Zunge seine Eichel, während ich den Geschmack der salzigen Feuchtigkeit spüre. Dabei packt er meine Haare und gibt den Rhythmus vor, bis er tief in meine Kehle abspritzt. Das erregt mich so sehr, dass ich auf die Toilette gehen muss, um mich selbst zu berühren, doch das schlechte Gewissen nagt an mir, weil ich verheiratet bin.Buße:
Deine Seele ist in den Schatten unangemessener Begierden versunken, und jeder Gedanke ist ein Schatten, der auf die Heiligkeit der Ehe fällt. Denk daran, dass die verbotene Frucht süß ist, doch ihr Geschmack kann zur Bitterkeit des Verrats werden. Tauche in die Stille der Bibliothek ein, finde in ihr wahre Intimität und Erneuerung, bevor du dich völlig in einer ungewissen Schwärmerei verlierst.---Hast du ein ähnliches Geheimnis? Beichte anonym.
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